Sammelhandschrift: I. Leben und Legenden der Altväter. (Uebersetzung der Vitae patrum). II. Tugendbeispiele der Altväter.

Vorlagentyp:
digitales Bild

Verzeichnungseinheit

Titel:
Sammelhandschrift: I. Leben und Legenden der Altväter. (Uebersetzung der Vitae patrum). II. Tugendbeispiele der Altväter.
Laufzeit:
15. Jh. (ca. 1447)
Bemerkung:
Die Hs. stammt aus dem Kloster der Kreuzbrüder in Köln. Papier, gut erhalten. Schöne, regelmäßige, gegen Ende etwas größere gotische Buchschrift des 15. Jhs (ca. 1447) von drei Händen: 1. Hand: Bl. 1—12, 2. Hand: Bl. 13—60, 3. Hand: Bl. 61—Schl. 300 Bll. neuerer Zählung, dazu hinten 2 Schutzbll. aus Pergament, vorn eins, das aber auf das neue Vorsatzbl. geklebt ist. Lagenanfänge 1, 13, 25 usw., allsamt Sexternen. Reklamanten am Schl. jeder Lage zumeist noch vorhanden. Die Mitte jeder Lage durch schmale Pergamentstreifen verstärkt. Auf dem vorderen aufgeklebten Vorsatzbl. in späterer Schrift: IHS, mit Kreuz über dem H und darunter 3 Nägel. Dann: „Jch bin ein lieb haffer der Reinichkeitt vnd ein geber aller herligkeitt... ich erfordere ein Rein hertz dan da ist die statt Myner ruhen. cor mundum crea in me deus ett (!) spiritum rectum innoua". Auf dem letzten Pergamentbl. hinten Federproben: „O gott erbarm dich meiner o got von hemmel erbarm dich... sanct andreijs rossenkrantz will ich". Blattgröße 14,5 x 10,5 cm, beschriebener Raum, von Linien umrahmt und mit Liniennetz, 11,5 x 7,5 cm, gegen Schl. 12 x 8 cm. Einspaltig, 24—26 Zeilen. Ueberschriften rot, desgl. die Initialen der größeren Abschnitte, indes ohne Verzierung. Die Satzinitialen meist rot gestrichelt. Holzdeckel in braunem Lederüberzug mit Rautenmuster und Diagonalen. Innerhalb der Diagonalfelder kleine Stempel mit Rosetten. Rücken erneuert. Mundart ripuarisch, aber niederländisch gefärbt.
Enthält:
I. Leben und Legenden der Altväter. (Uebersetzung der Vitae patrum). 1. Barlaam und Josaphat. Anf. Bl. 1r (rot:) „Dyt is van barlaam in(d) van josaphat (schw.:) JN dem lande van egipten wyden ind sijden woirden vele cloistere gemacht jnd do der heilger moynche menchueldicheit gesament ward". Schl. Bl. 60v: „dair nay leiss got do gescheyn grosse zeichen dan aue veil vngelouuyger lude bekeirt woirden ind geloichten an cristum de day leuet inde richtet ein got gebennendyt myt deme vader ind myt dem heilgen ge
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