Gebetbuch

Vorlagentyp:
digitales Bild

Verzeichnungseinheit

Titel:
Gebetbuch
Laufzeit:
16. Jh. (1525)
Bemerkung:
Die Hs. stammt aus dem Gertrudenkloster in Köln (vgl. Bl. 316r). Auch Ausdrücke wie „pro scriptrice“ (Bl. 34v und 91r), „sundersche“ (Bl. 164r) deuten auf ein Frauenkloster. Bl. 281r nennt sich eine „suster neysgyn heynsberch“ als Schreiberin. Dann kam die Hs. wohl an das Kreuzbrüderkloster in Köln laut Notiz auf Bl. 360v, daß auf dem früheren (jetzt erneuerten) Rücken ein schmaler Papierstreifen stand: „Bibl. des Croisiers“. Papier, gut erhalten. Gotische Bücherschrift des 16. Jhs (1525, vgl. Bl. 17v) von 10 Händen. 360 Bll. neuerer Zählung. Reste herausgeschnittener Bll. zwischen Bl. 252-253, 316-317 und 350-351. Zwischen Bl. 149 und 150 ein Bl. mit Rest eines farbigen Bildes herausgerissen. Blattgröße 14 x 10 cm, Schriftspiegel, umrahmt von eingedrückten oder mit Tinte fein gezogenen Linien, 10 x 7 cm. Einspaltig, zwischen 16-21 Zeilen. Ueberschriften rot, wichtige Stellen rot unterstrichen. Die großen Initialen, durchweg 5 x 5 cm, rot-blau-grün und mit leistenartigen Verzierungen, die kleinen Initialen rot oder blau. Rote Strichelung. Nach außen abgeschrägter Holzdeckel in braunem Lederüberzug mit eingepreßten Längsfeldern, 3 auf jedem Deckel, und Stempeln: gebogene Girlanden mit Tieren in den Biegungen: Sau, Hund, Hirsch u. Fuchs. Unter letzterem Hausmarke: sechsstrahliger Stern mit horizontalem Pfeil durch den Mittelpunkt von rechts nach links. Einband erneuert, Rücken ganz neu. Reste der zwei ursprünglichen Schließen vorhanden. Schnitt wohl ursprünglich gelb mit eingedrückten kleinen Sternchen. Reste von Merkern noch zu sehen. Sprache ripuarisch und lateinisch.
Enthält:
1. Bl. 1r-17r lat. und deutsches Kalendarium. Bl. 17v (rot unterstr.:) „Dese naegeschreuen worde Beduyden de lanckheit des aichter wynters want so menche boichstaiffen als eyn eiclich van desen nageschreuen worden ynthelt So menche wech is der aichter wynter lanck. Anno domini XVCXXV ys dit angehauen. - Bl. 19r (rot unterstr.:) „Der aichter wyntter Begynt allwege des eirsten sondachs na kirstach vnd is vp den sondach De luna wirt genoympt numerus jnd sij begin(t) vp Eyn vnd sij entget vp xix jnd dar yntboue
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