Humboldt-Gymnasium (Best. 565) Bestand (314 Verzeichnungseinheiten, 1 Einträge)

Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
1) Geschichtlicher Überblick
Seite II-III
2) Direktorenliste
Seite III
3) Literatur und Hinweise auf weitere Quellen
Seite IV
4) Aktenübernahme und Ordnungsverfahren
Seite V

II. Akten
1) Übersicht
Seite VI - VII
2) Verzeichnis
1 - 39

I. Einleitung
1) Geschichtlicher Überblick
Die Provinzial - Gewerbeschule begann am 4. November 1833 den Unterricht mit einer Klasse von 15 Schülern in der Pfarrschule von St. Jakob im ehemaligen Karmeliterkloster am Waidmarkt. Erst nach Beendigung der Schulpflicht wurden die Schüler aufgenommen und in Arithmetik, Algebra, Geometrie, Physik, Chemie, Zeichen und Modellieren unterrichtet. Die zweijährige Ausbildung schloss mit einer Prüfung ab, die zum Besuch des Königlichen Gewerbeinstituts in Berlin berechtigte.
Seit 1850 entwickelte sich die Fachschule allmählich zu einer allgemeinbildenden Schule. Es wurden eine Vorbereitungsklasse und 1863 eine dreijährige Vorschule angeschlossen. Am 25. Oktober 1869 erhielt die Schule einen Neubau in der Humboldtstraße 41.
Der Aufbau der Schule änderte sich zwischen 1870 und 1882 mehrmals. Schließlich wurde zum 1. April 1882 die Vorschule mit der Gewerbeschule verbunden und die neunklassige Oberrealschule geschaffen. Im April 1890 gründete man eine neue Vorschule, die 1922 aufgelöst wurde.
In Verbindung mit der Oberrealschule wurde 1902 das Reform - Realgymnasium mit lateinlosem Unterbau nach Frankfurter System eingerichtet. Die Umwandlung zu einer Oberschule für Jungen erfolgte 1937. Die Schulzeit wurde von 9 auf 8 Jahre verkürzt.
Bei einem Fliegerangriff in der Nacht vom 28. zum 29. Juni 1943 brannte die Humboldtschule aus. Der Unterricht wurde vom 16. August 1943 bis Ende September 1944 in der Irmgardis-Schule, Schillerstraße 100, fortgesetzt. Danach wurde er wegen der ständigen Fliegerangriffe eingestellt. Nach der Besetzung Kölns 1945 wurde kurzfristig bis zum Sommer wieder in der Schillerstraße unterrichtet. Bis zum Einzug in das Gebäude des Gymnasiums in Köln-Nippes, Blücherstraße 15-17, im Herbst 1945, war die Schule in der Volksschule Loreleystraße untergebracht.

2) Direktorenliste
Thomas Eschweiler
4.11.1833 - Herbst 1835
Peter Joseph Hetzroth
1835 - 1846
Eduard Wiebe
1846 - 1848
Ernst Friedrich Zwirner
1848 - 1851
Franz Backes
1.4.1852 - 1.4.1877
August Zieken
17.4.1877 - 31.7.1895
Otto E. A. Dickmann
1.4.1896 - 1.4.1913
Max Prollius
9.7.1913 - 30.9.1930
Hans Halfmann
1.8.1931 - 3.11.1945

3) Literatur und Hinweise auf weitere Quellen
?Hundert Jahre Humboldt-Oberrealschule Köln 1833-1933 herausgegeben von Doktor Hans Halfmann, Köln 1933.
?Die Stadt Köln im ersten Jahrhundert unter Preußischer Herrschaft 1815 bis 1915, Köln 1915, Band II, Seite 64 ff.
Stadtschulamt Köln: HAStK 403, 40-44, 43, Acc. 619 Nr. 427 (gesperrt bis 1996).
Akten des Provinzialschulkollegiums/Schulabteilung des Oberpräsidenten: Landeshauptarchiv Koblenz 405, 405 A.
Akten der Regierung Köln: Hauptstaatsarchiv Düsseldorf/Zweigarchiv Schloss Kalkum, Bestand Regierung Köln.
Zeitungsausschnittsammlung Bayer: HAStK 1010/Band 21, Seite 70 ff.
Einzelne Angaben der Einleitung über die Geschichte der Anstalt im Jahre 1945 wurden durch die Bearbeiterin von Direktor Albert Müller erfragt.

4) Aktenübernahme und Ordnungsverfahren

Die Akten des Humboldt-Gymnasiums wurden in den Fünfzigerjahren vom Historischen Archiv übernommen und ene Findkartei für die Benutzung erschlossen. Die Verzeichnung des Bestandes wurde im Jahr 1976 durchgeführt und in den Jahren 1982/1983 abgeschlossen.

Die Klassifikation lehnt sich an die in allen höheren Lehranstalten verwendeten zeitgenössischen Einheitsaktenpläne an.

Der Bestand 565 Humboldt-Gymnasium umfaßt die Akten aus den Jahren 1851 bis 1945. Akten aus der Zeit nach 1945 sind der Accession 494 Humboldt-Gymnasium zugewiesen. Die im Bestand enthaltenen Fotos sind in die ZSB eingeordnet worden (ZSB 4/3193/4; ZSB 6/1713;
ZSB 6/2042/2).

Teilweise bestand eine gemeinsame Aktenführung von Oberrealschule und Realgymnasium. Eine Unterscheidung zwischen den beiden Schulformen bei der Titelaufnahme erfolgte nur dann, wenn es sich ausschließlich um Unterlagen des Realgymnasiums handelte.

Der Bestand 565 zählt 323Nummern.

Geschrieben wurde das Findbuch von Astrid Ortmanns.

Juni 1983

Genter

II. Akten

1) Übersicht

A) Die Schule im Ganzen

1. Allgemeines - Veordnungen, Berichte und Schriftwechsel zu verschiedenen Betreffen
Seite 1 - 4

2. Umbildung der Anstalt
Seite 4

3. Jahresberichte/Kriegschronik
Seite 5

4. Statistische Erhebungen
Seite 5 - 6

5. Geschäftstagebücher
Seite 6

6. Aktenplan
Seite 7

B) Direktor
Seite 7

C) Lehrer

1. Personalhilfsakten
Seite 8

2. Assessoren
Seite 8 - 9

3. Referendare
Seite 9

4. Lehrerkonferenzen
Seite 10

5. Betreuung der Luftwaffenhelfer
Seite 10

D) Personal
Seite 11

E) Schüler

1. Schülerlisten
Seite 11 - 13

2. Anmeldung - Aufnahmeprüfung
Seite 13 - 14

3. Zeugnisse
Seite 14 - 20

4. Abgangszeugnisse
Seite 20 - 21

F) Unterricht

1. Allgemeines - verschiedene Betreffe
Seite 22

2. Klassenbücher
Seite 23

3. Nationalpolitische Lehrgänge und Verhältnis von Schulen und Hitler Jugend
Seite 23

G) Prüfungen

1. Allgemeines
Seite 24

2. Abschlußprüfung
Seite 24 - 25

3. Reifeprüfung
Seite 26 - 33

4. Extraneer-Prüfungen
Seite 34 - 36

5. Reifezeugnisse
Seite 36 - 37

H) Ferien und Schulfest

(nicht besetzt)
Seite 37

I) Haushalt
Seite 38

K) Gebäude und Geräte

1. Inventar
Seite 38

2. Luftschutz
Seite 38 - 39




Nicht zugeordnete nutzergenerierte Einträge (1)

Hierbei handelt es sich um von Nutzern hochgeladene Einträge, die diesem Bestand, aber keiner konkreten Verzeichnungseinheit zugeordnet wurden.