Becker, Andreas (Best. 1385) Laufzeit: 1909-1979 Bestand (14 Verzeichnungseinheiten, 0 Einträge)

Becker, Andreas, 1894-1978, Galerist, nach 1945 Leiter der städtischen Beschwerdestelle in Wohnungssachen, Stadtverordneter (1961-1969), Vorsitzender des Kölnischen Kunstvereins (1961-1971), Mitbegründer, ab 1946 Vorsitzender der freien Volksbühne, Mitbegründer des Deutschen Mieterbundes; Enthält u.a.: Persönliche Papiere; spätere berufliche Tätigkeit, u.a. Geschäftsführer der Kölner Wohnungsbau-Gesellschaft m.b.H.; Schriftwechsel mit Künstlern, Freunden, Galeristen, u.a. Brunhilde Berke, Lucie Haubrich-Millowitsch, Peter Herkenrath, Paul Jenkins, Georges Mathieu, Erich Müller-Kraus, August Sander, Jaroslav Serpan, Hein Stünke, F. Tikoli (1952-1970); Fotos u. a.

Vorwort
Die vorliegenden Unterlagen von Dr. Andreas Becker (15.01.1894 - 15.05.1972) und seiner Ehefrau Lore geb. Schmeger (11.11.1908 - 28.11.1978) wurden am 28.04.1989 von Frau Wilma Mötgen, einer Nichte von Andreas Becker, übernommen.
Die erhaltengebliebenen Unterlagen geben nur noch geringe Aufschlüsse über die mannigfaltigen Tätigkeiten Beckers. Er betrieb in Köln von 1925 bis 1937 eine eigene Galerie. Nach dem Krieg leitete er bis 1959 die Beschwerdestelle in Wohnungssachen bei der Stadtverwaltung Köln. Der Stadtverordnetenversammlung von Köln gehörte er von 1961 bis 1969 an (SPD). Ebenfalls von 1961 an war Becker über zehn Jahre Vorsitzender des Kölnischen Kunstvereins, danach dessen Ehrenvorsitzender. Nach dem Kriege war er Mitbegründer der freien Volksbühne und seit 1946 ihr Vorsitzender. Becker war Mitbegründer des Deutschen Mieterbundes, dessen Vorstand er ebenfalls seit 1946 angehörte und dessen Vizepräsident er 1963 wurde. Weiterhin war er Ehrenvorsitzender des Rheinischen Kunsthändlerverbandes.
Das Findbuch schrieb Monika Voigt.
Köln, den 30. Januar 1990

Umfang:
0,30 m; 1/2 Karton