Riphahn, Wilhelm (Best. 1225) Laufzeit: 1863/1864, 1903, 1920-1963 Bestand (523 Verzeichnungseinheiten, 0 Einträge)

Riphahn, Wilhelm, 1889-1963, Architekt in Köln; Enthält u.a.: Private und berufliche Korrespondenz, Pläne und Fotos für Fabrik-, Büro- und Geschäftsgebäude, Bauten für die öffentliche Verwaltung, Siedlungen, Wohnhäuser, Theater, wissenschaftliche Einrichtungen; Wettbewerbe.

Wilhelm Riphahn, geb. 25. Juli 1889, gest. 27. Dezember 1963, studierte in Köln, München, Berlin und Karlsruhe. Ab 1914 errichtete er Bauten fast ausschließlich in Köln. Neben Industrie-, Geschäfts-, Cafe- und Privatbauten sowie einer Kirche entstanden vor dem 2. Weltkrieg hauptsächlich Siedlungen nach seiner Planung (meist in Zusammenarbeit mit Caspar Maria Grod). Zwischen 1933 und 1945 unterlag er zeitweise einem Berufsverbot. Nach Kriegsende gehörte er zu den Wiederaufbauern und Neugestaltern Kölns mit Projekten wie der Hahnenstraße, dem Opernhaus und der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität.

Der Nachlass kam am 10. April 1975 (acc. 848/1975) durch Herrn Wilhelm Dieper (Prokurist des Büros) ins Archiv. Er wurde von Frau Grete Dehning, geb. Riphahn, und Frau Marlene Rothe, geb. Riphahn, überlassen. Die Akten umfassen zeitlich das gesamte Schaffen des Architekten, während der durch Kriegseinwirkungen stark dezimierte Planbestand nur den Zeitraum 1945-1963 widerspiegelt. Der Anteil eigenhändiger Skizzen und Zeichnungen ist gering; meist handelt es sich um Ausführungen des Büros oder der Hauptmitarbeiter Hans Menne und Benvenuto Bausch. Die Neuordnung der 186 Planrollen, der Bilder und ca. 60 Akten berücksichtigt weitgehend die alte Zusammenfassung.

Abkürzungen

A = Ansicht
D = Detailzeichnung
f = Farbig
Gr = Grundriß
Hz = Handzeichnung
L = Lageplan
Lp = Lichtpause
Neg = Negativ
Pl = Plan
Pos = Positiv
Sch = Schnitt
Sk = Skizze
Z = Zeitschrift

Umfang:
5,30 m; 339 Akten; 6 Plan-Schränke