Ropp, Inge von der (Best. 1466) Laufzeit: ca. 1955-1989 Bestand (0 Verzeichnungseinheiten, 0 Einträge)

Ropp, Inge von der, 1919-1989, Architekturfotografin; Enthält u.a.: Korrespondenz, Zeugnisse, Bescheinigungen, Arbeitsjournale (1951-1990);
Photoarbeiten für Architekten und Künstler, u.a. Gottfried Böhm, Kurt Wolf von Borries, Fritz August Breuhaus de Groot, Hildegard Domizlaff, Werner Gaebel, Ludwig Gies, Karl Hell, Werner Hoffmann, Josef Jaekel, Käthe Junglas, Gottfried Kühn, Alfons Leitl, Hans Lennartz, Fritz Lill, Gerhard Marcks, Helmut Mettelsiefen, Walther Ruoff, Fritz Schaller, Hans Schilling, Peter Friedrich Schneider, Leonhard Schulze und Wilhelm Hesse, Joachim Schürmann, Rudolf Schwarz, Emil Steffann, Wilhelm Teuwen, Elisabeth Treskow, Wolfgang Weck, Anton Wolff) für Architektengemeinschaften, für Firmen, u.a. Baufirmen (u.a. Beton- und Monierbau, Keramikfirma Buchtal, Firma Inter, Firma Perthel, YTONG ["Yxhults åghädade gasbetong"] ["Yxhults åghädade gasbetong"] ), für Behörden (u.a. Oberpostdirektion Köln, Staatshochbauamt Köln, Stadt Köln);
Fotografien von öffentlichen Gebäuden, von Plastiken, Schmuck, Glasfenstern, liturgischen Geräten;
Historische Architektur- und Landschaftsaufnahmen aus Andalusien, Bali, Griechenland, auch der romanischen Kirchen Kölns (für Fotobildbände und Jahreskalender)

Vorbemerkung
1. Übernahme, Bildrechte, Benutzung
1992 erwarb das Historische Archiv den Nachlaß der 1989 verstorbenen
Fotografin Inge von der Ropp von ihrem Sohn Arved
von der Ropp. Der Nachlaß erhielt die Bestands-Nummer : 1466.
Mit dem Ankauf hat das Historische Archiv der Stadt Köln die
Rechte an allen Negativen, Vergrößerungen und Dias von Inge
von der Ropp erworben. Ferner wurden mit dem Nachlaß Inge
von der Ropp eine Auswahl von Fotos und Dias zu den Themen
Griechenland, Bali und Andalusien sowie Die 12 Romanischen
Kirchen in Köln übernommen, die Inge von der Ropp zusammen
mit ihrem Sohn Arved aufgenommen und in Kalendern und Bildbänden
veröffentlicht hat; dieses Bildmaterial war nicht Bestandteil
des Kaufvertrages, und von daher sind die Fotos in
den Mappen 9082-9084, 9253-9257, 9320, 9325-9329 und 9345 -
ebenso wie die Dias mit den Signaturen 8160-8192 (Andalusien)
und 8673-8675 (Bali) - von der Benutzung ausgeschlossen.
Akten, Fotos und Materialien aus den Mappen 9001-9081, 9085-
9252, 9258-9319, 9321-9324, 9333-9337, 9339, 9342-9344 und
934 6 können ausgehoben und Benutzern vorgelegt werden.
Einzelne Negative der Serie 0003-7765 und Dias der
Serie 8000-8692 sowie aus den Mappen 9330-9332 dürfen in begründeten
Ausnahmefällen, vorbehaltlich der Genehmigung
durch den Archivleiter oder dessen Vertreter, vorgelegt werden.
2. Ordnung und Verzeichnung
Der Nachlaß besteht aus drei Serien:
1) 3833 Vergrößerungen (Format: 18x24 und 24x30),
2) 3 544 Negativen (Format: 9x12) und einer Mappe Negative
(Format: 6x6) und
3) 693 Dias (Format: 13x18) sowie zwei Mappen mit Dias
(Format: 6x6); Dubletten blieben bei der Zählung unberücksichtigt.
Ferner sind enthalten: vier Arbeitsjournale,
geschäftliche und private Korrespondenz, persönliche
Unterlagen wie Zeugnisse, Bescheinigungen, Entwürfe für
Curricula Vitae und Werkverzeichnisse, Ansichtskarten,
Großfotos sowie Arbeitsnachweise in Kalendern, Büchern
und Zeitschriften
IV
Die Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten wurden in der Zeit
von September 1995 bis August 1996 und von Januar 1997 bis
Mai 1997 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durchgeführt.
Der Bearbeiter, Herr Johann Röder, verzeichnete die
Serie der Vergrößerungen, die bereits 1993 nach Auftraggebern
und Objektbetreffen vorsortiert worden war, und die Serie
der Negative anhand von vier Arbeitsjournalen, in denen
die fortlaufenden Negativ-Nummern mit Jahresangabe, stichwortartigen
Motivbeschreibungen und Hinweisen auf den Auftraggeber
enthalten waren, wobei anzumerken ist, daß nicht
alle vorhandenen Negative in den Journalen aufgeführt sind,
die Beschreibung der Motive lückenhaft ist und auch nicht
jeder Auftraggeber namentlich genannt wird.
Um den Verzeichnungsaufwand reduzieren und die Bearbeitung
des Nachlasses innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens (ABM)
realisieren zu können, wurden die Vergrößerungen (nach der
Ermittlung der zugehörigen Negativ-Nummern) zu Motivgruppen
zusammengefaßt und immer dann, wenn ein Motiv, eine Motivgruppe
einem Auftraggeber zugeordnet werden konnte, die Vorsortierung
nach Objektbetreffen rückgängig gemacht.
Da der Nachlaß Inge von der Kopp eine große Zahl von Auftragsarbeiten
enthält, schien es folgerichtig, die Fotos
nach den Nachnamen der Auftraggeber zu sortieren. (Bei einigen
Auftraggebern konnten die Vornamen noch nicht ermittelt
werden, von daher haben die Kommata nach den Nachnamen
Platzhalterfunktion; fehlt das Komma nach den Nachnamen,
handelt es sich um juristische Personen oder Firmen.) Damit
bei Namensgleichheit einzelne Motive eindeutig identifiziert
werden können, wurde als zweites Sortierkriterium der Ort
bzw. Ortsteil festgelegt; drittes Sortierkriterium war das
Motiv. Außerdem sind immer dann, wenn ein Auftraggeber nicht
zu ermitteln war, (vgl. den zweiten Teil des Findbuchs ab
Bl. 11^) die abgebildeten Objekte primär nach den Orten/
Ortsteilen und dann nach den Motiven/Motivgruppen sortiert
worden.
Die Vergrößerungen (einschließlich der Dubletten) sind in
Mappen mit der Signaturfolge 9001-9329 abgelegt.
Bei der Verzeichnung der Negative auf Film und Glas (Format:
9x12) wurden die Negativ-Nummern, die 1955 mit der Nummer3/55
beginnen und 1989 mit der Nummer 7765/89 enden, aus den Arbeitsjournalen
übernommen und eine zweite Signaturfolge
0003-7765 gebildet. Mithilfe der ArbeitsJournale war es auch
möglich, Negativ-Nrn. zu ermitteln, wenn diese auf den Vergrößerungen
nicht vermerkt waren, und viele - wenn auch
nicht alle - der abgebildeten Objekte zu identifizieren.
Springnummern sind nicht listenmäßig erfaßt worden; Negative,
die in den ArbeitsJournalen nicht aufgeführt waren (und
folglich auch keine Nummern hatten), wurden zur eindeutigen
Identifizierung nachträglich signiert: sie erhielten Signaturen
aus den Springnummern der o.g. Signaturfolge. Aus konservatorischen
Gründen sind in dieser Signaturfolge alle
Glasnegative (auch die Dubletten) untergebracht.
Bei den Negativen auf Film (Format 6x6), die nicht in den
ArbeitsJournalen erfaßt und erschlossen, sondern nur nach
Motiven geordnet waren, wurde der vorgefundene Ordnungszustand
beibehalten; folglich erhielten diese Negative auch
keine Einzelsignaturen, sondern wurden in einer Mappe unter
der Signatur 9330 abgelegt. (Dubletten der Negative auf Film
sind - ungeordnet - in den Mappen 9340 und 9341 untergebracht
und für die Benutzung gesperrt.)
Die Dias wurden nach Formaten sortiert: Dias auf Film oder
Glas (Format 13x18) erhielten neue Signaturen von 8001-8692,
die Sortierung erfolgte nach Motivgruppen; bei den Dias im
Format 6x6 auf Film wurde (wie bei den Negativen im gleichen
Format) die vorgefundene Sortierung nach Motiven beibehalten
und für die Aufbewahrung zwei Mappen mit den Signaturen 9331
und 9332 angelegt.
Arbeitsnachweise in Büchern, Broschüren, Zeitschriften, in
Werbeprospekten einzelner Firmen und in Zeitungen sind unter
den Signaturen 9333-9337 zu ermitteln.
Ansichtskarten sind nach Motivgruppen geordnet und unter der
Signatur 9338 abgelegt; die Ansichtskarten sind für die Benutzung
gesperrt, weil eine dateimäßige Erfassung aus zeitlichen
Gründen nicht durchgeführt werden konnte.
Persönliche Unterlagen (Korrespondenz von A-Z, Zeugnisse,
Bescheinigungen) sind unter der Signatur 9339 zusammengefaßt.
Der Meisterbrief von Inge von der Kopp liegt aus konservatorischen
Gründen in einer gesonderten Mappe mit der
Signatur 9346.
Großfotos und Andrucke nach Negativen und Dias, an denen das
Historische Archiv die Bildrechte erworben hat, sind unter
den Signaturen 9342-9344 abgelegt; Großfotos, AnVI
drucke und Kalender zu den Themen Andalusien, Bali, Griechenland
und Romanische Kirchen in Köln, deren Rechte bei
Arved von der Ropp liegen (Mappe 9345), sind von der Benutzung
ausgeschlossen.
Aus konservatorischen Gründen werden Negative und Dias auf
Film und Glas vom übrigen Bestand getrennt aufbewahrt.
3. Lebenslauf von Inge von der Ropp
Inge von der Ropp wurde am 27. Januar 1919 in Berlin-Lichterfelde
als Tochter des Generalmajors der Luftwaffe Oskar
Krapp und seiner Ehefrau Johanna geb. Lundershausen geboren.
Nach der Mittleren Reife und dem Besuch einer Frauenoberschule
arbeitete sie vom Herbst 1937 bis zum Frühjahr 1938
als Volontärin in einem Fotografenatelier in Nürnberg. Vom
Herbst 1938 bis zum Frühjahr 1939 besuchte sie die Schneiderklasse
im Lette-Haus in Berlin. Im Oktober 1939 wurde sie
zum Reichsarbeitsdienst (RAD) in Freilassing/Obb. einberufen
und im Mai 1940 auf Wunsch ihres Vaters, der zu dieser Zeit
den Flakartillerieschießplatz Stolpmünde in Pommern aufbaute,
nach Stolpmünde versetzt, wo sie bis 1943 als Luftwaffen-
Nachrichtenhelferin im Einsatz war. 1942 heiratete sie
Nicola Arved von der Ropp, 1943 wird ihr Sohn Arved geboren.
Nach dem Tod ihres Ehemannes, der am 16. Januar 1945 als
Hauptmann der Luftwaffe in Ziechenau/Ostpreußen gefallen
war, flüchtete Inge von der Ropp zusammen mit ihrem Sohn und
ihrer Mutter aus Hinterpommern nach Tirol und wurde in Berwang/
Österreich von den Alliierten interniert.
194 6 zog sie nach Oberkassel bei Bonn und begann dort eine
Schneiderlehre, die sie mit der Gesellenprüfung abschloß.
Nach einer kurzen Tätigkeit als Schneidergesellin besuchte
sie ab 1950 einen Lehrgang für Modegrafik an den Kölner
Werkschulen. In dieser Zeit entdeckte sie ihr Interesse an
der Fotografie und wechselte innerhalb der Kölner Werkschulen
in eine Fotografenlehre. Nach erfolgreich bestandener
Gesellenprüfung studierte sie von 1954-1955 an der Höheren
Fachschule für Fotografie in Köln bei Pan Walther und schloß
ihre Ausbildung 1956 mit der Fotografen-Meisterprüfung und
dem Diplom als Foto-Ingenieurin ab.
Schon während ihrer Ausbildung zeigte sich bei ihr eine Vorliebe
für die fotografische Gestaltung räumlicher Dimensionen,
und nicht von ungefähr war es die Aufnahme eines Raumes,
des Treppenhauses im Funkhaus am Wallrafplatz, der ihr
auch das berufliche Ziel vorgegeben hatte: seit dieser AufVII
nähme (1953) wußte sie, daß sie Architekturfotografin werden
wollte.
Ab 1956 arbeitete Inge von der Kopp als selbständige Fotografin
für Kunst, Werbung und Architektur.
Zu ihren ersten Auftraggebern gehörten Künstler aus dem Umfeld
der Kölner Werkschulen, wie Gerhard Marcks, Ludwig
Gies, Hildegard Domizlaff und Elisabeth Treskow, aber auch
der Architekt Peter Friedrich Schneider, der 1949-1952 das
Funkhaus am Wallrafplatz geplant und gebaut hatte, gehörte
von Anfang an dazu; und so sind auf den frühen S/W-Negativen
neben der von Gerhard Marcks geschaffenen Skulptur des Albertus
Magnus (1955) auch die von P.F. Schneider umgebauten
Fordwerke in Köln-Niehl (1955) und die von ihm entworfene
Sportschule des Westdeutschen Fußball-Verbandes in Duisburg-
Wedau (1956) zu sehen. Weitere Aufnahmen aus dieser Zeit
zeigen Arbeiten des Bildhauers Ludwig Gies, der das hfendrelief
am Funkhaus des Westdeutscher Rundfunk (1956) und den Adler im Plenarsaal
des Deutschen Bundestages (1956) geschaffen hatte, sowie sakrale
und profane Objekte der Goldschmiedinnen Elisabeth
Treskow und Hildegard Domizlaff.
In den ersten Jahren ihrer beruflichen Tätigkeit gestaltete
Inge von der Kopp neben Objekt- und Raumaufnahmen auch Arbeitsstudien
und Porträts der Künstler, deren Werke sie aufgenommen
hatte; später hat sie Menschen nur noch privat aufgenommen,
beruflich war es nicht ihr Thema.
Mit der Dokumentation der Bundesgartenschau 1957 in Köln betrat
Inge von der Ropp Neuland: Zum ersten Mal arbeitete sie
ausschließlich in Farbe und versuchte sich auch als Landschaftsfotografin.
Obwohl die Farbaufnahmen der Bundesgartenschau
ein Erfolg wurden (von den Fotografien wurde auch
eine umfangreiche Ansichtskartenserie aufgelegt), genügten
sowohl die foto- als auch die drucktechnischen Resultate der
Fotografin Inge von der Ropp nicht. Hinzu kam, daß sie bei
der Entwicklung und Vergrößerung ihres Farbfilm-Materials
auf Fremdlabors angewiesen war, mit der Folge, daß sie den
Herstellungsprozeß ihrer Fotografien nach der Aufnahme auf
den Film nicht mehr selbst steuern konnte.
VIII
Dies änderte sich für Inge von der Ropp erst, als 1965 die
Zusammenarbeit mit ihrem Sohn Arved begann, der nach einer
Ausbildung zum Fotokaufmann noch eine Fotografenlehre im
Atelier seiner Mutter abgeschlossen hatte. Arved von der
Ropp, technisch ebenso ambitioniert wie seine Mutter, begann
mit dem Aufbau eines eigenen Farblabors; auf diese Weise
wurden die von der Ropps unabhängig von Fremdlabors und
konnten die technischen Neuerungen der Farbfotografie in den
60er und 70er Jahren nach ihren Vorstellungen einsetzen.
Durch ihre Aufnahmen des Essener Hauptbades, 1958 von P.F.
Schneider entworfen und gestaltet, wurde Inge von der Ropp
nicht nur in Architektenkreisen, sondern auch bei Firmen,
die Baumaterialien herstellten, überregional bekannt. Der
Architekt P.F. Schneider vermittelte dann auch den Kontakt
zu der oberpfälzischen Keramik-Firma Buchtal in Schwarzenfeld,
und in der Folgezeit haben Inge und Arved von der Ropp
viele Bauten, die mit Buchtal-Keramik gestaltet worden waren,
in Farbe fotografiert. In den folgenden Jahren erarbeitete
sich Inge von der Ropp einen Namen als Architekturfotografin
und erhielt Aufträge von Architekten, bereits arrivierten
und solchen, die ihre Bauten durch die Fotografin
Inge von der Ropp adeln lassen wollten, und so kommt es, daß
sich in ihrem fotografischen CEuvre die zeitgenössische rheinische
Architektur der sechziger und siebziger Jahre spiegelt:
neben Bauten von Gottfried Böhm, Karl Hell, Walter
Ruoff, Hans Schilling, Fritz Schaller, Peter Friedrich
Schneider und Joachim Schürmann ist dort vor allem auch die
Normalarchitektur dieser Jahre versammelt, deren Planer und
Gestalter man heute zwar vergeblich in den einschlägigen regionalen
und überregionalen Architekturführern sucht, die
aber damals in Köln und im Rheinland dominierte. Und dies
schien allmählich zu einem Problem für Architekturfotografen
wie die von der Ropps zu werden, die in Köln nur selten interessante
Aufträge erhielten und sich deshalb im Laufe der
Zeit ein anderes Betätigungsfeld suchten. "Weil die Bautätigkeit
in Köln in den 60er und 70er Jahren keine günstigen
Entfaltungsmöglichkeiten für Architekturfotografen bot"
(Arved von der Ropp in einem Gespräch am 24. Juni 1992),
verlegten Inge und Arved von der Ropp den Schwerpunkt ihrer
fotografischen Tätigkeit mehr und mehr auf historische Architektur-
und Landschaftsaufnahmen, die sie in Kalendern
und Bildbänden veröffentlichten.
Die erste Reise führte sie 1973 nach Griechenland, 1974 und
1977 reisten sie nach Bali. Die Fotos der Griechenland-Reise
wurden in dem Bildband Licht über Hellas, die Fotos der
IX
Bali-Reisen in dem Merian-Heft Bali abgedruckt
1979 kam über Gottfried Böhm, dessen Bensberger Rathaus Inge
von der Ropp fotografiert hatte, der Kontakt zum Gustav Lübbe
Verlag in Bensberg zustande: Der Lübbe-Verlag suchte
Bildmaterial zu einem Buch von Hermann Schreiber, Halbmond
über Granada, und im Herbst 1979 fuhren Inge und Arved von
der Ropp zum ersten Mal nach Andalusien. Fasziniert von der
Landschaft, den Städten und ihrer Architektur und mit der
Aussicht auf eine weitere Buchproduktion, dieses Mal im Du-
Mont-Verlag, reisten sie im Frühjahr 1980 wieder nach Granada,
fotografierten aber auch in Cordoba, Sevilla und Malaga
und gestalteten die ersten Landschaftsaufnahmen. Fotos dieser
Reise sind in Oleg Grabars Buch Die Alhambra veröffentlicht.
In Granada wurden diese Fotos 1982 in einer Ausstellung
gezeigt.
1983 erschien dann als erste unabhängige Arbeit ein Kalender
über Andalusien, 1985 dann bei DuMont der große Bildband Andalusien.
Diese Fotos wurden bereits vor Erscheinen des
Buchs in einer Ausstellung im Goethe-Institut in Madrid einer
interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
Weitere Kalender folgten: sie waren den romanischen Kirchen
in Köln (Die 12 romanischen Kirchen in Köln, ah 1985 jährlich
ein Kalender), Griechenland (Bilder aus Griechenland,
1986) und der maurischen Kunst Andalusiens (Die maurische
Kunst in Andalusien,1989) gewidmet.
Dieser Kalender war ihre letzte Arbeit - am 28. Oktober 1989
starb Inge von der Ropp in Köln
Köln, im Mai 1997

Umfang:
19,00 m; 55 Kartons, 12000 Fotos/Negative