Deutz, Abtei (Best. 208) U 2/70 Laufzeit: 1390 Juni 30 Verzeichnungseinheit (2 Einträge)

Vor dem Richter Johann Culhoff zu Essen verschreiben Ritter Diederich von der Leyten und seine Gattin Fya dem Abt von Deutz aus ihrem Schultenhofe zu Herwordinghe im Gericht Essen die dritte Garbe, alle ?schmale Schuld" und die Abgabe beim Besitzwechsel (op val ind neder val, orlove, winninghe) u. insbesondere einen Kanon von jährlich 12 Malter Weizen und 5 Mark Brabantscher Pfenninge, fällig am St. Kunibertstag (12. Nov.), von dem die übrigen Gefälle abzuziehen sind, auf die Dauer von 18 Jahren, dabei jedes Malter Weizen der rückständigen (versetener) Pacht für ½ Mark Märkischer Pfenninge gerechnet, solange bis der Abt die versessenen Pachtzinsen nebst den Jahreszinsen vollständig erhoben hat. Alles vorbehaltlich des Zehntrechtes der Äbtissin und des Stiftes Essen. Zeugen: die gewählten Gerichtsleute Arend Bekeman, gehuldeter Frohn, Johan Weyte van der Cleffe, Johan von der Dorneborgh, gt. Asschebroek, Johan Schenke; Diederich von Hatteneige, Dechant zu Essen, Sweder von Ringenberghe, Pastor zu Brünen, Hildebrand der Goldschmied und Arend van den Schepen. Gesiegelt hatten außer dem Richter Ritter Diederich von der Leyten, Johan von der Dorneborgh gt. Asschebroek, Amtmann der Äbtissin zu Essen. Erhalten ist nur das Siegel des Letztgenannten. Datum anno Dom. MCCCXC., feria V. post festum beatorum Petri et Pauli apostolorum.

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