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26. Juni 2012 Bericht zum DHAK von Janusch Carl und Andreas Rutz im ARCHIVAR

Unter dem Titel "Bits and Bytes statt Pergament und Papier? Das digitale Historische Archiv Köln und die Zukunft des Kölner Stadtarchivs im Web 2.0" berichten Janusch Carl und Andreas Rutz in der jüngsten Ausgabe des ARCHIVAR über die Entstehung, den gegenwärtigen Entwicklungsstand und die Perspektiven des Digitalen Historischen Archivs. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet und die im Rahmen des gerade bewilligten DFG-Projekts "Das digitale Historische Archiv Köln. Digitale Präsentation der Archivalien und virtuelle Rekonstruktion der Bestände des Historischen Archivs der Stadt Köln" realisiert werden sollen.

Janusch Carl, Andreas Rutz: Bits and Bytes statt Pergament und Papier? Das digitale Historische Archiv Köln und die Zukunft des Kölner Stadtarchivs im Web 2.0, in: Archivar. Zeitschrift für Archivwesen 65 (2012), S. 143-153.

Andreas Rutz
Veröffentlicht in: Literatur zum DHAK

20. Juni 2012 Benutzer diskutieren über Archiv der Zukunft

Podiumsdiskussion mit zahlreichen Teilnehmern am 26. Juni im Gerling-Quartier

Über die Konzeption des Historischen Archivs der Stadt Köln aus der Sicht der Benutzenden sprechen Vertreter der verschiedenen Nutzergruppen am Dienstag, 26. Juni 2012, um 19 Uhr mit der Archivleitung. Zu der Podiumsdiskussion im Venezianischen Saal des Gerling-Quartiers, Hildeboldplatz 20, Köln-Innenstadt, hat der Förderverein „Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln“ eingeladen. Die Moderation übernimmt Jürgen Keimer, WDR.

An diesem Ort in unmittelbarer Nähe vom alten Standort des Stadtarchivs, ehe es 1971 an die Severinstraße zog, formulieren ihre Wünsche: Prof. Dr. Marita Blattmann, Historisches Seminar der Universität zu Köln, Dr. Joachim Oepen, Vorsitzender des Fördervereins Geschichte in Köln und Mitherausgeber der Zeitschrift „Geschichte in Köln“, Dr. Dirk Rodekirchen, Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde, Christa Schulte, kultcrossing gGmbH und Walter von Lom , Architekturbüro Walter von Lom Planungs GmbH.

Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Köln
Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK  | Presse

21. Juni 2012 DFG fördert das DHAK mit einer halben Million Euro

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat unseren Projektantrag zum Ausbau des DHAK mit dem Titel „Das digitale Historische Archiv Köln. Digitale Präsentation der Archivalien und virtuelle Rekonstruktion der Bestände des Historischen Archivs der Stadt Köln“ im Umfang von 511.000 Euro bewilligt. Der Antrag wurde gemeinsam von den Kooperationspartnern, dem Historischen Archiv der Stadt Köln, der Abteilung für Rheinische Landesgeschichte des Bonner Instituts für Geschichtswissenschaft und dem digitalen Bildarchiv prometheus, ausgearbeitet.


Die Bewilligung ermöglicht in den kommenden zwei Jahren den Ausbau des DHAK zu einer virtuellen Forschungsplattform. Hierzu gehört die Optimierung und Weiterentwicklung des Digitalen Lesesaals zur online-Präsentation der Kölner Archivalien, die Bereitstellung digitaler Arbeitsplätze zur individuellen Arbeitsorganisation bei der Forschung an den Kölner Beständen sowie schließlich die Einrichtung einer Rekonstruktions-Werkstatt zur Identifizierung des beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs verunordneten Schriftguts.

Andreas Rutz
Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK

25. Mai 2012 Neue Benutzungs- und Entgeltordnung

Für das Historische Archiv der Stadt Köln gilt seit dem 27.03.2012 eine neue Benutzungsordnung und eine neueEntgeltordnung. Die Verwertungsgebühren wurden gestrichen.

Die Nutzung des Digitalen Historischen Archivs der Stadt Köln ist selbstverständlich weiterhin kostenfrei. Die Onlinestellung des Archivgutes im DHAK hat den gleichen Status wie eine Archivgutabbildung in einem Buch. Damit ist auch kein Benutzungsantrag nötig.

Weiterführende Informationen:
- Benutzungsordnung
- Entgeltordnung

Janusch Carl
Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK

19. April 2012 Samstag, 3.3.2012: Tag der Archive und Tag der Offenen Tür

Zum sechsten Mal findet am 3. März 2012 bundesweit der Tag der Archive statt. In Köln lädt der Arbeitskreis Kölner Archivarinnen und Archivare an diesem Tag unter dem Motto "Kölner Archive - Mitten im Leben" ein.

Von 11 bis 17 Uhr präsentieren etwa zwanzig verschiedene Archive ausgewählte Stücke im RDZ - dem Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum des Historischen Archivs der Stadt Köln - und an einem ungewöhnlichen Ort: im Möbelhaus Porta in Porz-Lind. Sie sind eingeladen, interessante Schätze aus den Archiven in Augenschein zu nehmen, mit Archivarinnen und Archivaren zu sprechen sowie Restauratorinnen und Restauratorinnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

An diesem Tag jährt sich der Einsturz des Historischen Archivs zum dritten Mal. Aus diesem Anlaß öffnet das RDZ gleichzeitig seine Türen und bietet den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, mehr über den Wiederaufbau und die Instandsetzung des Archivgutes zu erfahren.

Um 14:30 Uhr spricht Frau Bürgermeisterin Scho-Antwerpes im RDZ und im Anschluss tritt um 15 Uhr die Kölner Band "erdmöbel" auf.

Der Eintritt ist frei.

 

Adresse: RDZ, Frankfurter Straße 50, 51147 Köln (bei Warenausgabe Porta)
Anfahrtsbeschreibung
Mit dem PKW:
Bitte nehmen Sie auf der A 59 aus Köln kommend Richtung Bonn die BAB-Ausfahrt Porz-Lind, halten sich dann links Richtung PORTA, fahren auf der B 8 bis zum Kreisverkehr und biegen dort rechts auf den Kundenparkplatz von Porta. Dort fahren Sie erneut in einen Kreisverkehr, in dem Sie sich dann links halten Richtung WARENAUSGABE. Rechts neben der Warenausgabe befindet sich der beschilderte Eingang zum Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum, Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Am besten erreichen Sie das RDZ mit der KVB-Buslinie 162 ab Porz-Markt oder vom S-Bahnhof Wahn (S 12 und S 13) mit der Buslinie 162 Richtung Porz-Lind bis zur Haltestelle Linder Kreuz. Den PORTA-Komplex finden Sie dann linker Hand auf der gegenüberliegenden Seite der Frankfurter Straße etwa 100 Meter zurück. Bitte folgen Sie dann der Beschreibung wie für die Anreise mit dem PKW. Der Fußweg beträgt etwa 4 Minuten.

HAStK
Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK  | Restaurierung

19. April 2012 Wiederaufbau geht planmäßig voran

Gedenkminute zum dritten Jahrestag

Zweieinhalb Jahre intensive Bergungsarbeit, Planung und Bau komplexer Bauwerke, Engagement und Einsatz unzähliger Helfer und Unternehmen waren notwendig, bis die Stadt Köln im August 2011 mit der Bergung von 95 Prozent des gesamten Archivgutes des eingestürzten Historischen Archivs Köln offiziell diesen ersten Abschnitt der Schadensbewältigung nach dem Einsturz für abgeschlossen erklären konnte. Die ersten Stücke sind restauriert, 30 Prozent der geborgenen Bestände erfasst und knapp die Hälfte davon bereits wieder zugeordnet. Das neue Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum ist in Betrieb, die ersten Originale stehen der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung.

Von insgesamt drei vom Einsturz betroffenen benachbarten Schulen kann als letzte Schule das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium ihr dann grundsaniertes Gebäude in diesem Sommer wieder beziehen. Die damals betroffenen Anwohner benötigen seit über einem Jahr keine städtische Hilfestellung mehr beim privaten Neustart in neuer Umgebung, die anfangs intensive psychologische und auch finanzielle Hilfe konnte eingestellt werden. Mit Hochdruck wird an den Vorbereitungen zum Besichtigungsbauwerk am Waidmarkt gearbeitet, um die Ursachenforschung der Staatsanwaltschaft zu ermöglichen. Für den Neubau des Historischen Archivs am Eifelwall steht der Abschluss des Architektenvertrages unmittelbar bevor.

Am 3. März 2009 war, vermutlich im Zusammenhang mit Arbeiten an der Nord-Süd-Bahn, einer neuen U-Bahn-Strecke, das Gebäude des Historischen Archivs an der Severinstraße mit über 30 Regalkilometern Archivalien eingestürzt. Mit ihm brachen weitere benachbarte Wohngebäude zusammen. Zwei Menschen verloren ihr Leben, 36 Anwohner benachbarter Häuser verloren ihre Wohnungen.

Am Vorabend des dritten Jahrestages des Einsturzes wird die Stadt Köln am Freitag, 2. März 2012, um 16:00 Uhr, an der Einsturzstelle Waidmarkt mit einer Schweigeminute der Opfer des Einsturzes gedenken. Am Samstag, 3. März 2012, beginnt um 11 Uhr der der „Tag der offenen Tür“ im Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum in Köln Porz-Lind. An diesem Gedenktag gibt das Historische Archiv für alle Interessierten einen Einblick in die Arbeiten des Wiederaufbaus. Zeitgleich findet der bundesweite „Tag der Archive“ statt. Hier in Köln präsentieren 20 Kölner Archive, organisierte vom Arbeitskreis Kölner Archivarinnen und Archivare (AKA) sich selbst und ausgewählte Objekte aus ihren Beständen und nutzen dazu auch Flächen des angrenzenden Porta-Möbelhauses.

 

Kompletter Pressetext

Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Köln
Veröffentlicht in: Einsturz  | Neuigkeiten aus dem HAStK  | Presse

22. Februar 2012 Nutzbare Bestände

Das Historische Archiv der Stadt Köln hat seit dem 3. Januar 2012 den „analogen“ Lesesaal im RDZ eröffnet, um schon restaurierte oder nicht vom Einsturz betroffene Einzelstücke und Bestände im Original wieder zugänglich zu machen. Zurzeit sind dies nur wenige Stücke. Der Bestand wächst jedoch stetig an. Für Rückfragen oder eine Anmeldung wenden Sie sich bitte direkt an den Lesesaal (lesesaal.hastk@stadt-koeln.de oder 0221/ 221-23669).

Folgende Einzelstücke und Bestände sind im Original im Lesesaal des RDZ (Frank-furter Straße 50, 51147 Köln Porz-Lind, Di, Do, Fr 9:00-16:30, Mi 9:00-19:45) nach Voranmeldung wieder einsehbar:

Urkunden:
Best. 1, K/277
Best. 1, U K 1/2386
Best. 1, U K/10
Best. 1, U K/13203
Best. 1, U K/280
Best. 208, U K/1
Best. 208, U K/5
Best. 210 , U K/2366
Best. 210, U K/122
Best. 234, U K/984
Best. 234, U 1/…(Urkunden im Format 1)
Best. 239, U K/11
Best. 239, U K/2
Best. 239, U K/4
Best. 239, U K/7
Best. 252, U K/2
Best. 259, U K/14
Best. 259, U K/26
Best. 259, U K/3
Best. 259, U K/5
Best. 266, U K/47
Best. 7550, U 321

Kopiare:
Best. 2, A 1

Reichskammergericht:
Best. 310, C 38
Best. 310, H 105/1
Best. 310, H 106
Best. 310, H 97
Best. 310, H 99/2 und H 99/4
Best. 310, H 99/4
Best. 310, K 51A
Best. 310, K 59/1 und K 59/2
Best. 310, K 59/2
Best. 310, S 15

Köln contra Köln:
Best. 56, A 68 a

Handschriften:
Best. 295, 51 a
Best. 7008, 105
Best. 7008, 189
Best. 7008, 68
Best. 7010, 143
Best. 7010, 146
Best. 7010, 155
Best. 7010, 169
Best. 7010, 175
Best. 7010, 200
Best. 7010, 207
Best. 7010, 229
Best. 7010, 239
Best. 7010, 258A
Best. 7010, 259
Best. 7010, 262
Best. 7010, 298
Best. 7010, 306 III
Best. 7010, 337
Best. 7010, 43
Best. 7010, 86
Best. 7010,185
Best. 7020, 155
Best. 7020, 298
Best. 7020, 3
Best. 7020, 393
Best. 7020, 52

Karten und Pläne:
Best. 1331, P 16
Best. 7250, P 1-25

komplette Bestände:
Best. 1825 Peter Faecke
Best. 1826 Brigitte Burgmer
Best. 1831 Kegelclub Zint Janner Holzfrei

Andreas Berger
Veröffentlicht in: Findhilfsmittel  | Neuigkeiten aus dem HAStK  | Restaurierung

22. Februar 2012 Drei Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs: Aufbau geht voran

Am 3. März 2012 wird das Historische Archiv der Stadt Köln mit einem „Tag der offenen Tür“ im neuen Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum in Köln-Porz allen interessierten Besucherinnen und Besuchern anschaulich vorstellen, wie weit die Arbeiten zur Rettung und Wiederherstellung der über 30 Regalkilometer Archivmaterial gediehen sind. An diesem Tag jährt sich zum dritten Mal der Einsturz des ehemaligen Gebäudes des Historischen Archivs am Waidmarkt in der Kölner Innenstadt.

Vermutlich im Zusammenhang mit Bauarbeiten an einem unterirdischen Gleiswechselbauwerk der geplanten U-Bahnstrecke der Nord-Süd-Stadtbahn stürzten nicht nur das Historische Archiv, sondern auch weitere benachbarte Gebäude in die Tiefe. Zwei Menschen verloren ihr Leben. Anwohner mussten ihre Wohnungen, benachbarte Schulen ihre Räume verlassen. Die Versorgung und Betreuung der vom Einsturz betroffenen Menschen und die Bergung des Archivmaterials über- und unterirdisch standen im Mittelpunkt aller Bemühungen der ersten Jahre.

Die Bergung der Archivalien konnte abgeschlossen werden, Restaurierungsarbeiten laufen auf Hochtouren, die Planungen für das neue Historische Archiv sind fortgeschritten, erste Gespräche mit Bürgern markieren den Startpunkt für die Zukunftsperspektiven des Quartiers rund um den Waidmarkt, der Rückzug der Schüler des benachbarten Gymnasiums kann noch vor dem Beginn des neuen Schuljahres stattfinden.

Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Köln
Veröffentlicht in: Einsturz  | Neubau  | Neuigkeiten aus dem HAStK  | Restaurierung

3. Januar 2012 Video zu DHAK-Vortrag

Dr. Andreas Rutz sprach beim Festakt zu 10 Jahren prometheus e.V.

Im Rahmen des 10jährigen Jubiläums des Vereins "prometheus - Das verteilte digitale Bildarchiv" hielt Andreas Rutz einen Vortrag zu Entwicklung und Aussichten des DHAK. Der Festakt fand im Historischen Archiv der Stadt Köln am Heumarkt 14 statt.

Der gut 12-minütige Vortrag liegt inzwischen als Video vor:

Andreas Rutz - Das digitale Historische Archiv from prometheus Bildarchiv on Vimeo.

Janusch Carl
Veröffentlicht in: Digitalisierung  | Einsturz  | Restaurierung

28. Dezember 2011 Erste Archivalien im Original zugänglich

Teile der Bibliothek und Fotosammlung sind nach Voranmeldung einsehbar

Das Historische Archiv eröffnet am 3. Januar 2012 den Lesesaal im Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum (RDZ), Haus 3, Frankfurter Straße 50, 51147 Köln-Porz-Lind. Das Angebot ist zunächst noch sehr klein im Vergleich zu dem, was vor dem Einsturz am 3. März 2009 zur Verfügung stand. Die Restaurierung der Archivalien geht jedoch zügig voran, so dass sich der Bestand nach und nach erweitert. Bereits benutzbar sind beispielsweise Teile der Bibliothek und Fotosammlung, Neuerwerbungen seit dem Einsturz und erste restaurierte mittelalterliche Urkunden und Handschriften.

Der Lesesaal hat dienstags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr, mittwochs von 9 bis 19.45 Uhr geöffnet. Für den Besuch ist eine Voranmeldung mit Terminabsprache unter 0221-221-29462 oder lesesaal.hastk@stadt-koeln.de erforderlich. Dabei muss geklärt werden, ob die benötigten Archivalien bereits wieder benutzbar sind.

Die Öffnung des Lesesaals ist Teil der mehrstufigen Benutzungsstrategie des Historischen Archivs. Diese sieht vor, zunächst hauptsächlich Digitalisate und künftig auch immer mehr Originale zur Verfügung zu stellen.

Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stadt Köln
Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK  | Restaurierung

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