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4. April 2013 Brauchen wir einen Lesesaal am Heumarkt?

Im Kölner Stadtanzeiger wurde gestern die Frage aufgeworfen, ob der Lesesaal des Historischen Archivs am Heumarkt angesichts der geringen Nutzerzahlen überhaupt gebraucht wird (Artikel: Der Geistersaal am Heumarktl). Anlass waren Äußerungen der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Barbara Moritz, die dem Stadtanzeiger zufolge die Kosten für den Lesesaal für unangemessen hält und zudem vorschlägt zu prüfen, ob der Neubau des Archivs nicht "abgespeckt" oder "eventuell in mehreren Bauabschnitten" verwirklicht werden könne.

Auch wenn der jetzige Lesesaal am Heumarkt weniger frequentiert wird als die Lesesäle vergleichbarer Archive, sollte hieraus nicht vorschnell der Schluss gezogen werden, diese Einrichtung sei überflüssig. Der Lesesaal ist das Kernstück eines jeden Archivs. Nur hier ist es möglich, mit fachkundiger Unterstützung durch die Archivarinnen und Archivare die Bestände des Archivs zu recherchieren und die Archivalien sodann im Original einzusehen. Bestimmte Fragestellungen der Forschung lassen sich nur so beantworten. Überdies gilt die Aura des Originals für Archivalien in gleichem Maße wie für Kunstwerke, was gerade jungen Menschen einen ersten Einblick in die Faszination der Geschichte der eigenen Stadt ermöglicht.

Unmittelbar nach dem Einsturz war es eine der wichtigsten Forderungen der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft, dass möglichst schnell der Lesesaalbetrieb wieder aufgenommen würde, um der Forschung den Zugang zu Findbüchern, Mikrofilmen und geretteten Archivalien zu ermöglichen. Parallel dazu wurde mit dem Digitalen Historischen Archiv Köln eine Plattform geschaffen, die einen ortsunabhängigen Zugang zu den Archivalien bietet. Beide Formen der Recherche - online und offline, analog und digital - schließen sich nicht aus, sondern bedingen einander.

Es ist daher für die Zukunft des Archivs und die Kölner Stadtgeschichtsforschung entscheidend sowohl das Digitale Historische Archiv Köln weiter auszubauen als auch den Lesesaal am Heumarkt als Ort der Forschung und Auseinandersetzung mit der Kölner Geschichte zu etablieren. Dies kann nur gelingen, wenn der Lesesaal als feste Instanz in der Kölner Öffentlichkeit präsent ist - durch komfortable Öffnungszeiten, Beratungsangebote für Nutzerinnen und Nutzer, Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, Besichtigungen für Schulklassen usw. Diesen Bildungsraum darf die Stadt nicht aufgeben, sondern muss ihn im Gegenteil fördern. Überdies werden die Nutzerzahlen mit jedem restaurierten Aktenstück, das wieder im Original einsehbar ist, steigen.

Andreas Rutz
Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK

18. März 2013 Umbaumaßnahmen und Ausweitung des Inhalts

Die Seite des DHAK wird derzeit umfassenden Umbaumaßnahmen unterzogen:

1. Links: Im Digitalen Lesesaal wird nun die neue Archivstruktur abgebildet. Dies führt dazu, dass alte Links nicht mehr funktionieren. Um dieses Problem zukünftig auszuschließen, werden mit der neuen Struktur dauerhafte, so genannte "Perma-Links" eingeführt. Weitere Informationen zur Umstrukturierung finden Sie hier: Link.

2. Datenbank: Wir werden jetzt und in den nächsten Monaten unser Angebot an Digitalisaten schrittweise erweitern. Um die steigende Datenmenge besser verarbeiten zu können, wird die Datenbank grundlegend überarbeitet.

3. Es wurde eine neue Suche implementiert, die sehr viel schneller arbeitet. Probieren Sie es doch gleich einmal aus!

Zur Zeit kommt es allerdings in einigen Bereichen noch zu Problemen, an deren Lösung wir intensiv arbeiten. Wir bitten Sie um ein wenig Geduld.

Janusch Carl
Veröffentlicht in: Neu im Digitalen Lesesaal  | Neue Funktionen

18. März 2013 Dokumentationsprofil für das HAStK

Das Historische Archiv der Stadt Köln hat seit diesem Monat ein neues Dokumentationsprofil. Der Text basiert auf einem Entwurf von Max Plassmann, der im Verlauf des Jahres 2011 durch intensive Diskussion zunächst mit Gisela Fleckenstein, Franz-Josef Verscharen und Andrea Wendenburg und daran anschließend sowohl im Fachbeirat als auch im Kreise der archivischen Fachkräfte des Historischen Archivs zum vorliegenden Stand weiter ausgearbeitet wurde.

Das Dokumentationsprofil wird an dieser Stelle der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, richtet sich jedoch vornehmlich an die Archivwelt. Sie finden den Text als PDF-Datei hier: Link.


Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK

14. März 2013 Tag der Offenen Tür am 17. März 2013 im RDZ

Am Sonntag, dem 17. März 2013, lädt das Historische Archiv der Stadt Köln (HAStK) zum Tag der Offenen Tür ein. Dieser findet statt im Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum (RDZ) in Köln-Porz. Das Haus wird von 12-18 Uhr geöffnet sein. Das Rahmenthema lautet "Nicht ahnen, forschen!" - Familienforschung im HAStK.

Im Lesesaal werden Sie Informationsstände des HAStK, des Fördervereins "Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln e.V.", der Stiftung Stadtgedächtnis sowie der Westdeutschen Gesellschaft für Familienforschung finden. Ein archivpädagogisches Begleitprogramm rund um das Schreiben, Beschreibstoffe, Briefe und Siegel findet in der Anlieferung statt.

plakat

Zu jeder vollen Stunde (12 - 17 Uhr) können Sie an Führungen teilnehmen. Fachkräfte des Archivs führen Sie durch das RDZ, zeigen Ihnen die wichtigsten Aufgaben des Wiederaufbaus und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung. Archivarinnen und Archivare erklären Ihnen, wie Familienforschung im HAStK betrieben werden kann.

Zeitgleich findet von 13 - 18 Uhr ein Verkaufsoffener Sonntag bei porta statt. Dort finden Sie auch Möglichkeiten zur Verpflegung im hauseigenen Restaurant oder an Imbissständen auf dem Parkplatz. Auf diesem werden weitere Programmpunkte stattfinden, zum Beispiel eine Autoschau eines Porzer Autohändlers.

 

Anfahrtsbeschreibung:

Adresse:
Historisches Archiv der Stadt Köln
Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum
Frankfurter Straße 50
51147 Köln

Mit dem PKW:
Bitte nehmen Sie auf der A 59 aus Köln kommend Richtung Bonn die BAB-Ausfahrt Porz-Lind, halten sich dann links Richtung PORTA, fahren auf der B 8 bis zum Kreisverkehr und biegen dort rechts auf den Kundenparkplatz von Porta. Dort fahren Sie erneut in einen Kreisverkehr, in dem Sie sich dann links Richtung WARENAUSGABE halten. Rechts neben der Warenausgabe befindet sich der beschilderte Eingang zum Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum, Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.
Bitte beachten Sie bei der Nutzung eines Navigationsgerätes: Wenn Sie "Frankfurter Str. 50" in das Gerät eingeben, dann immer mit Angabe der Postleitzahl von Porz-Lind (51147), ansonsten drohen Sie in Mülheim zu landen. Möglich wäre die Angabe von "Portastr." im Navigationsgerät.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Am besten erreichen Sie das RDZ mit der Buslinie 162 Richtung DLR/Köln Wahnheide ab Porz-Markt oder vom S-Bahnhof Wahn (S 12 und S 13) mit der Buslinie 162 und der Buslinie 508 Richtung Sankt Augustin Markt (Haltestelle: Linder Kreuz). Den PORTA-Komplex finden Sie dann linker Hand auf der gegenüberliegenden Seite der Frankfurter Straße etwa 100 Meter zurück. Bitte folgen Sie dann der Beschreibung wie für die Anreise mit dem PKW. Der Fußweg beträgt etwa 4 Minuten.

Janusch Carl
Veröffentlicht in: Neuigkeiten aus dem HAStK  | Veranstaltung

7. Februar 2013 Videopodcast zum DHAK

In einem neuen Videopodcast mit dem Titel "Das digitale Historische Archiv Köln. Web 2.0 in der Geschichtsforschung" informiert seit gestern uni-bonn.tv, das Podcast-Portal der Universität Bonn, über das DHAK und das Ende 2012 gestartete DFG-Projekt. Andreas Berger, Jochen Hermel, Andreas Rutz und Katharina Weiler geben Auskunft über die aktuell laufenden Maßnahmen zur Restaurierung, Digitalisierung und Online-Stellung von Archivalien sowie die künftigen Pläne für den Ausbau des DHAK.

Andreas Rutz
Veröffentlicht in: Presse

22. Januar 2013 Besucherrekord

Unsere Seite verzeichnete in der vergangenen Woche einen Besucherrekord: Die Onlinestellung der Zivilstandsregister und die Zweitschriften der Personenstandsregister des Landesarchivs finden eine große Resonanz. Besonders bei den Genealogen, deren Netzwerke unsere Seite rasch angekündigt und empfohlen haben. Wir freuen uns sehr darüber. Dieser Erfolg spornt uns an, intensiv weiter zu arbeiten, unsere Seite zu verbessern und auszubauen.

Jochen Hermel
Veröffentlicht in: Neu im Digitalen Lesesaal  | Neue Funktionen

17. Januar 2013 Meilenstein für Familienforscher

Kölner Zivilstandsregister und Zweitschriften der Personenstandsregister einsehbar. Die Digitalisate der Kölner Zivilstandsregister und die Zweitschriften der Personenstandsregister sind ab sofort online im DHAK einsehbar (Digitaler Lesesaal). Es handelt sich um Unterlagen der Standesämter, die besonders wichtig für personenbezogene Forschungen sind. Die Digitalisate wurden vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Die Zahl unserer Einträge erhöht sich damit auf etwa 1,9 Millionen. Zudem konnten wir die Zugriffszeit auf die Server weiter verbessern, so dass nun alle online gestellten Archivalien komfortabel benutzt werden können. Am 15. Januar präsentierten Dr. Bettina Schmidt-Czaia und Prof. Dr. Wilfried Reininghaus die neuen Inhalte der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz (Pressemitteilung).

Jochen Hermel, Andreas Rutz
Veröffentlicht in: Neu im Digitalen Lesesaal  | Presse

17. Dezember 2012 Kölner Augenblicke. Der Fotograf Peter Fischer

Fotoausstellung des Historischen Archivs

Das Historische Archiv der Stadt Köln präsentiert bis zum 1. Feburar 2013 eine Fotoausstellung mit Aufnahmen des Kölner Fotografen Peter Fischer. Zu sehen sind 18 "Kölner Augenblicke", einzigartige Momentaufnahmen aus der Lebenswirklichkeit des Kölns der 1950er Jahre.


Peter Fischer

Sie bieten beispielsweise Einblicke in einen Kongress der "Zeugen Jehovas" in der Kölnmesse, den ersten modernen Kölner Supermarkt kurz vor seiner Eröffnung oder die Privatbibliothek von Josef Haubrich. Schwarz-Weiß-Fotografien, die weit mehr tun als lediglich zu dokumentieren. Sie erzählen Geschichten, oft nicht nur ihre eigenen, sondern auch die ihres Betrachters.

Die Ausstellung finden Sie im Historischen Archiv am Heumarkt 14. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Unter dem gleichen Titel "Kölner Augenblicke. Der Fotograf Peter Fischer" hat das Archiv auch sein Kölner Kalendarium für das Jahr 2013 gestellt. Dreizehn weitere Fischer-Fotografien aus den Jahren 1953 bis 1956 schenken jeden Monat einen neuen "Kölner Augenblick". Einen digitalen Einblick in das "Kölner Kalendarium 2013" gewinnen Sie auf der Internetseite der Stadt Köln.

Peter Fischer (1903 - 1980) war ein Kölner Fotograf, Schriftsteller und Journalist. Sein Nachlass befindet sich als Bestand 1401 im Stadtarchiv.


Veröffentlicht in: Ausstellung  | Kultur  | Neuigkeiten aus dem HAStK

30. November 2012 Das Historische Archiv der Stadt Köln bei "Digit"

Interview mit Dr. Andreas Berger

Das HAStK hat dem WDR-Portal "Digit" digitalisierte Fotos der 50er und 60er Jahre zur Verfügung gestellt. In dem neuen Portal werden analoge Fotos und Filme in digitaler Form präsentiert, um so ein Bild des analogen Alltags zu zeichnen.

Herr Dr. Berger gab dem WDR zum Start des Projekts ein Interview, das hier nachzulesen ist: Wenn aus Filmen Bits werden.

Das Projekt Digit selbst finden Sie unter folgender Adresse: digit.wdr.de Alle Bilder aus dem HAStK sind hier zu betrachten: http://digit.wdr.de/search?entry_search%5Bauthor%5D=archivkoeln

Janusch Carl
Veröffentlicht in: Digitalisierung  | Presse

26. November 2012 Beta-Launch der DDB

Am 28. November 2012 geht die Beta-Version der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) online. Diese erste öffentliche Version vermittelt bereits einen Eindruck von den Möglichkeiten, die die DDB bieten wird.

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Alten Museum Berlin wird die Beta-Version vorgestellt und ein Ausblick auf das gegeben, was die Nutzerinnen und Nutzer im kommenden Jahr an Erweiterungen erwarten können.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Sprecher des Vorstands der DDB, Elke Harjes-Ecker, Kulturabteilungsleiterin im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und Vorsitzende des Kuratoriums des Kompetenznetzwerks DDB, Matthias Harbort, Referatsleiter Medien beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums des Kompetenznetzwerks DDB sowie Jill Cousins, Executive Director Europeana, werden das Projekt vorstellen und die Website offiziell starten. Danach werden unsere "DDB-Technikexperten", darunter Uwe Müller, Deutsche Nationalbibliothek, und Matthias Razum, FIZ Karlsruhe, den Journalisten das Beta-Portal und die zukünftigen Recherche-Möglichkeiten live präsentieren.

Die Veranstaltung wird am 28. November 2012 ab 11:00 Uhr unter livestream.deutsche-digitale-bibliothek.de live im Internet übertragen. Über diesen Livestream kann jeder den Start des Portals im Rahmen der Pressekonferenz verfolgen!


Veröffentlicht in: Presse

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