Tristan und Isolde

Vorlagentyp:
digitales Bild

Verzeichnungseinheit

Titel:
Tristan und Isolde
Laufzeit:
1. Hälfte 14. Jh. (1323)
Bemerkung:
Neuer Ledereinband ganz im Stil des ausgehenden Mittelalters, mit Messingschließen und eingeprägten Stempeln, schwarz. Pergament, schön erhalten, zierliche, deutliche Schrift; stellenweise, namentlich am Anfang ziemlich vergilbt. Das erste Vorblatt durchlöchert. Durchgehende Hand, jedoch wechselnd; 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts (1323). 264 Blätter jüngerer Zählung. Blattgröße 21,5 x 13,5 cm, Größe des beschriebenen Raumes 16,5 x 10 cm. Zweispaltig, rund 40 Zeilen, Verse abgesetzt. Sinneseinschnitte durch kleine rote und blaue Initialen bezeichnet; die erste Initiale sehr sorgfältig ausgeführt, desgl. Auf Bl. 263ra die Szene, wie beide im Grabe liegen u. Blumenstauden (Rose u. Lilie) aus ihren Herzen emporwachsen. Zahlreiche farbige, meist rotblaue Federzeichnungen in flotter Ausführung unterbrechen den Text. Auf Bl. 2v Federzeichnung einer brennenden Burg mit der Jahreszahl 1473. Von späterer Hand: Gerard Cunibert Fochem 1814. Unten die Devise: Courtoys et quoy. Auf den zwei Vorblättern Federzeichnungen und Schriftproben. Mundart mittelfränkisch. Vgl. Germania 9, 379 und K. Marolds Ausgabe des Tristan, Leipzig 1906, XLIff. Es ist die Tristan-Hs. B nach der üblichen Bezeichnung; sie enthält Gottfr. v. Straßburgs und Ulrich von Türheims Werk.
Enthält:
Anf. Bl. 2ra: Hie beginnet der nuwe tristan / GEdehte man ir zů gůte / nieht, van den der werilte / gůt geschieht / so were id allez alse nieht, swaz / gůtis in der werilte geschicht /. Von hier an nach Zeilen abgesetzt. Rechts oben: E. v. Groote / 1816. Rechts unten: E. v. Groote / Col. Agrip. MDCCCXV. Das Pergament häufig durchlöchert, Bl. 2v und 3r sind die ausgelassenen Zeilen am Rande nachgetragen. Auf Bl. 223rb die Randbemerkung: myll. Samml. occene / oberl. hnds. occidente. Schl. Bl. 263rb: dat wir v
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