Testamente (Best. 110) Laufzeit: um 1280 - Ende 18. Jh. Bestand (1533 Verzeichnungseinheiten, 47 Einträge)

In französischer Zeit gelangte die Testamentensammlung des Schöffenschreins an das Zivilgericht, das sie 1879 an das damals zuständige Staatsarchiv Düsseldorf überwies. 1908 gab dieses die Testamente nach Köln ab und erhielt den im Archiv der Armenverwaltung aufgefundenen Nachlass des Syndicus der jülichschen Landstände M. von Vehlen als Gegengabe (jetzt im Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland Bestand Jülich, Landstände XII). In Köln wurde der Bestand vermehrt durch weitere Testamente aus den vorhandenen Urkundenbeständen.

Die Testamente sind alphabetisch nach den Namen der Testatoren geordnet. Es handelt sich fast ausschließlich um Urkunden-Ausfertigungen, meist Notariatsinstrumente, die zusätzlich von zwei Schöffen des Hohen Weltlichen Gerichts als Zeugen besiegelt wurden. Der Inhalt kann von aussagearmer Einsetzung des überlebenden Ehegatten als Gesamterbe bis zu inventarähnlichen Aufzeichnungen reichen. Außer Testamenten enthält der Bestand auch Einkindschaften, Eheberedungen und ähnliche vermögensrelevante Urkunden.

Testamente von Klerikern finden sich in den Stifts- und Klosterbeständen sowie im Bestand 156 (Fundationen).

Umfang:
10327 Urkunden

Nicht zugeordnete nutzergenerierte Einträge (29)

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