Teichen, Theodor (Best. 1547) Laufzeit: 1934-1961 Bestand (461 Verzeichnungseinheiten, 0 Einträge)

Teichen, Theodor, 1896-1963, Architekt, Oberbaurat der Stadt Köln 1925-1960; Enthält u.a.: Zeugnisse, Urkunden (1896-1961); Schriftwechsel mit Architekten, bes. mit Paul Bonatz (1923-1954); Architektur in Köln (1930-1963); Fotografien von Bauten in Köln, Babelsberg, Berlin, Münster; Unterlagen zu Wettbewerben; Entwürfe

Aus der Biographie Theodor Teichen

3.10.1896 geboren in Berlin/Charlottenburg als Sohn des Regierungs-
baumeisters Carl Teichen und seiner Frau Johanna Teichen,
geborene Roesicke
1903-15 Vorschule und Gymnasium
1.6.1915 Reifeprüfung am Arndt-Gymnasium in Berlin-Dahlem
1915-19 Militärdienst
1919-20 Studium der Architektur an der TH Hannover
1921 Fortsetzung des Studiums an der TH Stuttgart (bei P. Bonatz)
1923 praktische Arbeit in den Architekturbüros Prof. P. Bonatz u.
F. Scholer, Stuttgart
18.10.1923 Diplom Architektur an der TH Stuttgart
1923-24 Tätigkeiten bei:
Hochbauabteilung Reichsbahndirektion Stuttgart;
Staatliche Beratungsstelle für das Baugwerbe in Württemberg
für die Bauausstellung Stuttgart 1924;
Stadtarchitekt beim Hochbauamt Düsseldorf
1925 Erkrankung und Kur in Arosa (Schweiz)
15.10.1925 Architekt beim Hochbauamt der Stadt Köln
(unter Baurat W. Tiedje)
1928 Staatsexamen als Regierungsbaumeister in Stuttgart,
weiterhin tätig im Kölner Hochbauamt
1936 Festanstellung als Stadtbaumeister bei der Stadt Köln
(die Festanstellung wird mit seiner leitenden Tätigkeit beim
Bau der Großmarkthalle von seinen Vorgesetzten begründet)
1941 Beförderung zum Stadtbaurat bei der Stadt Köln, der städti-
schen Planungs GmbH zugeordnet
1951 Beförderung zum Oberbaurat bei der Stadt Köln,
Leiter der Entwurfsabteilung Hochbauamt
1957 schwer herzkrank; der Vertrauensarzt empfiehlt eine frühzeitige Pensionierung
1958 Umzug aus seinem Eigenheim (Reichsheimstätte) Am Krieler Dom 2
(Köln-Lindenthal) in die Kinkelstr. 26 (Köln-Lindenthal)
(Mußte er wegen seiner andauernden finanziellen Probleme das Haus verkaufen?)
1959 Teichen wehrt sich gegen die Frühpensionierung. Doch nach einem Gutachten der
städtischen Krankenanstalt Köln-Merheim willigt er ein, seine Pensionierung
zu beantragen.
1.2.1960 vorzeitige Pensionierung
6.8.1963 Theodor Teichen verstirbt im Alter von 66 Jahren in Köln; seine Frau Martha verstirbt am 14.5.1964 in einem Sanatorium
Übernahme und Ordnungsverfahren


Der Nachlaß des Architekten Theodor Teichen wurde in den Jahren 1996/97 von dessen Sohn Dr.-Ing. Karl-Theodor Teichen dem Historischen Archiv der Stadt Köln übergeben. Sofern möglich wurden die einzelnen Akten, Fotos und vereinzelte Pläne nach Ortsnamen und Projektnamen geordnet und verzeichnet. Von den verzeichneten Fotos (1547/1-27) wurden Kopien angefertigt und diese in der Akte 1547/5 abgelegt. Daneben wurde eine Übersichtsliste erstellt, um einen schnellen Überblick über den Bestand zu gewährleisten.


Köln, im Oktober 1997


Jürgen A. Roder (Dipl.-Ing./Arch.)Hinweise zur Benutzung des Bestandes


Zu Lebzeiten von Herrn Dr.-Ing. Karl-Theodor Teichen dürfen die Fotos
und Akten des Bestandes nur mit dessen schriftlicher Genehmigung den
Archivbenutzern vorgelegt werden.




Abkürzungen

G Grundriß
An Ansicht
S Schnitt
L Lageplan
Pe Perspektive
F Freihand-Zeichnung
P Zeichnungs-Pause


o.M. ohne Maßstab
o.D. ohne Datum

KR Kölnische Rundschau
KStA Kölner Stadtanzeiger
NRZ Neue Rheinische Zeitung

Umfang:
3 Kartons, 1,00 m; 18 Akten