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          • +Hide full viewBest. 100 Schreinskarten - 1130-1331

            Vollansicht Inventory

            Signatur: Best. 100
            Name: Schreinskarten
            Laufzeit: 1130-1331
            Beschreibung: Urheber der Schreinskarten sind acht städtische Sondergemeinden und die gesamtstädtischen Schöffen (Scabinorum).
            Die überwiegende Zahl der Schreinskarten sind Pergamentblätter, fast in der Größe einer Tierhaut, die auf Vorder- und Rückseite mit Rechtsaufzeichnungen über Immobiliengeschäfte beschrieben sind. Die Trennung von den ihnen folgenden Schreinsbüchern (Best. 101) ist rein äußerlich und in den Fällen, wo ganze Häute einmal gefaltet und zu Lagen gelegt wurden, beliebig.
            Die Karten mitsamt den Schreinsbüchern gehörten zu den Unterlagen der Schreinsbehörden (vgl. dazu auch Beschreibung von Best. 101 (Schreinsbücher)) und teilten im Wesentlichen deren Schicksal. Allerdings sind mehr Verluste eingetreten und der Anteil der Karten, die über Privatsammlungen (Alfter, Fahne) den Weg in das Archiv fanden, ist prozentual höher als bei den Büchern.
            Die einzelnen Schreinskarten der jeweiligen Schreine sind in Unterbestände zusammengefasst. Es ist zu beachten, daß die aufgeführten Karten Columba 1 und 2 sowie Dilles sich im Original im Historischen Archiv des Erzbistums Köln befinden, die Karte Gereon 4 nur als Abschrift im Bestand 30 (Verfassung und Verwaltung), Unterbestand "G"=Gerichtswesen A 364 bekannt ist und die Karte Scabinorum 3 heute mit Scabinorum 2 vereinigt ist, da sie als Teil derselben erkannt wurde. Originale Karten sind also: Aposteln A 1-9, Brigidia A 1-4, Columba A 3-4, Gereon A 1-3 un A 5, Laurentius 1-8, Martin 1-24, Niederich 1-26, Scabinorum 1-2, Sev. 1-2. Von Columba 1-2 ist eine moderne Abschrift vorhanden.
            Der Bestand umfasst also insgesamt 81 Originalkarten, 2 Abschriften und 2 Verweise, jeweils auf eine Abschrift in einem anderen Bestand sowie auf ein Original im AEK.
            Umfang: 81 Karten, 2 Abschriften
            Rechtsstatus: Eigentum
            Literaturangaben: Robert Hoeniger, Kölner Schreinsurkunden des 12. Jahrhunderts (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Bd. 1; 2 Bde., Bonn 1884-1894)
            Robert Hoeniger, Der älteste Aktenbestand der städtischen Verwaltung Kölns, in: Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln 1 (1882), S. 35-53
            Manfred Groten, Die Kölner Richerzeche im 12. Jahrhundert. Mit einer Bürgermeisterliste, in: Rheinische Vierteljahrsblätter 48 (1984), S. 34-85
            Manfred Groten, Die Anfänge des Kölner Schreinswesens, in: Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins 56 (1985), S. 1-21
            Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln 32 (1904), S. 19.23 (Hermann Keussen)
            Die Schreinsbücher – Spiegel der Kölner Vormoderne. Mit Beiträgen von Rainer Opitz, Janusch Carl, Christine Feld, Tanja Kayser und Max Plassmann (= Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln. Bd. 102). Köln 2017.
            Hermann Keussen: De Schrijnsoorkonden van Keulen (Verzameling van Oorkonden betrekking hebbende op het Geslacht van Lennep 3), Bonn 1927.
            Begründung: Schlechter Allgemeinzustand, fragil; MF ist zu nutzen
          • +Best. 101 Schreinsbücher - 1220-1798
          • +Best. 102 Schreinsurkunden - ca. 1220-Mitte 16. Jh. (1793)
          • +Best. 103 Columba - [12. Jh.]-1729
    • +Nichtstädtische amtliche und geistliche Überlieferung
    • +Nachlässe und Sammlungen
    • +Archivgut aus anderen Archiven
    • +X-Best. 6000 Unterlagen ohne Zuordnung zur Tektonik